Über mich
Ich bin Masha, Gründerin von mashrooom.
Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Psychotherapie, Körperarbeit und Bewegung. Mit mashrooom habe ich in Wien einen Raum geschaffen, in dem präzise körperorientierte Arbeit, achtsame Begleitung und individuelle Prozesse ihren Platz finden können.
Geprägt ist mein Weg von vielen Jahren im professionellen Tanz. Ich tanzte unter anderem beim Wiener Staatsballett, beim Hamburg Ballett John Neumeier und beim Ballett am Rhein. Diese Zeit hat mein Verständnis von Körper, Disziplin, Ausdruck und Präsenz tief geprägt – ebenso wie die Erfahrung von Verletzlichkeit, Überforderung und körperlichen Grenzen.
Die GYROTONIC® Methode begleitet mich seit vielen Jahren und wurde für mich zunächst aus einer sehr persönlichen Erfahrung heraus wichtig. Während meiner Tanzkarriere, die auch von Rücken- und Fußverletzungen begleitet war, war sie nicht nur eine Form körperlicher Unterstützung, sondern ein Weg, Beweglichkeit, Aufrichtung und innere Stabilität wiederzufinden. Aus dieser Erfahrung heraus entstand der Wunsch, die Arbeit mit GYROTONIC® und GYROKINESIS® weiterzugeben.
Seit 2021 arbeite ich als GYROTONIC® und GYROKINESIS® Instructor, seit 2024 in meinem eigenen Studio mashrooom in 1070 Wien.
Mich interessiert dabei nicht nur die funktionale Seite von Bewegung, sondern auch die Frage, wie Menschen ihren Körper erleben, wie sich Spannung, Atem und innere Zustände im Körper ausdrücken und wie über präzise Begleitung neue Bewegungs- und Wahrnehmungsräume entstehen können.
Parallel dazu bin ich Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision in der Methode Integrative Gestalttherapie. Diese Bezeichnung bedeutet, dass ich mich mich im letzten Abschnitt der Ausbildung zur Psychotherapeutin befinde.
Die psychotherapeutische Ausbildung vertieft mein Verständnis dafür, dass Körper und Psyche nicht voneinander zu trennen sind. Sie prägt meine Arbeit ebenso wie mein Interesse an Beziehung, Wahrnehmung, biografischer Erfahrung und der Frage, wie Menschen wieder in einen lebendigeren Kontakt mit sich selbst kommen können.
mashrooom ist aus dem Wunsch entstanden, einen Raum zu schaffen, der weder leistungsorientiert noch standardisiert ist. Mich interessiert eine Form der Begleitung, in der Präzision und Achtsamkeit, Struktur und Offenheit, Körper und inneres Erleben zusammenkommen dürfen.
Ich verstehe mashrooom als einen Ort, an dem Bewegung und psychotherapeutische Arbeit aus einer gemeinsamen Haltung heraus gedacht werden – klar gerahmt, individuell und mit Respekt für den jeweiligen Prozess.



