Psychotherapie
Ich arbeite als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision in der Methode Integrative Gestalttherapie.
Psychotherapie verstehe ich als einen professionellen Rahmen, in dem psychische Belastungen, Krisen und Symptome ernst genommen werden und zugleich Raum für Entwicklung, Klärung und neue Erfahrungen entsteht. Psychotherapie kann dabei unterstützen, Leidensdruck zu verringern, wiederkehrende Muster besser zu verstehen und mehr Handlungsspielraum im eigenen Leben zu gewinnen.
In meiner Arbeit stehen Gespräch, Beziehung, Wahrnehmung und das gegenwärtige Erleben im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist mir eine tragfähige therapeutische Beziehung: ein verlässlicher Rahmen, in dem Vertrauen, Offenheit und Wertschätzung entstehen dürfen. Ich möchte einen Ort anbieten, an dem das, was Sie beschäftigt, ausgesprochen werden kann und mit Respekt, Interesse und Sorgfalt aufgenommen wird.
Integrative Gestalttherapie
Die Integrative Gestalttherapie gehört zu den humanistischen Psychotherapieverfahren und geht davon aus, dass Menschen in Beziehung zu ihrer Geschichte, ihrem Körper, ihrem Umfeld und ihren aktuellen Lebensbedingungen verstanden werden. Der Blick richtet sich auf das, was im Hier und Jetzt spürbar ist – Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen, innere Bilder, die Art, wie jemand mit sich und anderen in Kontakt geht.
Neben dem Gespräch können – wenn es passend ist – auch erfahrungsbezogene und körpernahe Elemente Teil der gemeinsamen Arbeit sein. Das kann etwa bedeuten, die Wahrnehmung zu verlangsamen, Atem und Körperempfindungen einzubeziehen, mit Bildern oder Symbolen zu arbeiten oder bestimmte Situationen genauer „in den Raum zu stellen“. Es gibt dabei kein „richtig“ oder „falsch“ – Sie bestimmen Tempo, Tiefe und Form der Begegnung mit.
Durch meine langjährige Erfahrung mit Tanz und Körperarbeit interessiert mich besonders, wie sich innere Zustände im Körper ausdrücken – etwa im Atem, in Haltung und Spannung, in Bewegungsimpulsen oder in dem Gefühl, vom eigenen Körper abgeschnitten zu sein. Wo es hilfreich ist, beziehe ich diese Ebene mit ein, ohne dass es um Training oder Optimierung geht. Vielmehr kann es darum gehen, feiner zu spüren, was da ist, und Schritt für Schritt einen anderen Umgang damit zu finden.
Aus der eigenen Lebensgeschichte heraus entwickeln sich oft Muster, die früher hilfreich oder sogar notwendig waren, später aber zu Schwierigkeiten und Leidensdruck führen können. In der therapeutischen Arbeit kann es darum gehen, diese Zusammenhänge besser zu verstehen, eigene Persönlichkeitsanteile ins Gespräch zu bringen und im Hier und Jetzt andere Formen des Handelns und Sich-Erlebens zu erproben.
Haltung
Ich betrachte den Menschen aus einer bio-psycho-sozialen Perspektive: Körper, Psyche, Beziehungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen greifen ineinander und prägen, wie wir uns selbst und die Welt erleben. Unterschiedliche Lebensentwürfe, Beziehungsformen, Identitäten und Wahrnehmungsweisen sind in meiner Praxis willkommen. Dabei ist mir eine vorurteilsfreie und ressourcenorientierte Haltung wichtig.
Wobei Psychotherapie unterstützen kann
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Ängsten, innerer Unruhe und Überforderung
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Erschöpfung, depressiven Zuständen oder psychosomatischen Beschwerden
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Beziehungsthemen, Sexualität
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Körperbild und Körperlichkeit
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Essstörungen und Auffälligkeiten im Essverhalten
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Lebenskrisen, Übergängen und Fragen von Identität und Orientierung
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körperbezogenen, künstlerischen oder leistungsorientierten Lebenskontexten
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Umgang mit sich selbst
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Persönlichkeit und Emotionen
Psychotherapeutin in Ausbildung unter supervision
Ich trage die Bezeichnung „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“, da ich mich im letzten Abschnitt der Ausbildung zur Psychotherapeutin befinde. So darf ich eigenständig psychotherapeutisch mit Klient*innen arbeiten, werde dabei aber in regelmäßiger Supervision von erfahrenen Psychotherapeut*innen unterstützt.

